Geruchskonserven aktuell

 

Wie das Abendmahl in den Kirchen zelebriert die Gauck/Birthler-Behörde ihre Hauptattraktion: vom MfS zum Zwecke der Identifizierung unbekannter Täter angelegte Geruchskonserven. Das Ritual sieht vor, dass Besucher inkl. höchster Prominenz vor profanen Einweckgläsern in Andacht und tiefster Betroffenheit zu verharren haben.

Nun liegt, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner Ausgabe 2/2004 berichtete, eine Studie des englischen Geheimdienstes vor, wonach künftig Menschen anhand ihres individuellen, auch durch Waschen und Parfümierung nicht zu verändernden Körpergeruchs identifiziert werden könnten. Riechsensoren könnten z.B. verhindern, dass unbefugte Personen Autos starten oder Computer hochfahren können.

Sollte sich diese Technik durchsetzen, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis eifrige Heimatschützer Einreisende in die USA im wahrsten Sinne des Wortes beschnuppern werden. Immerhin wäre das eine weniger aufdringliche Methode als das derzeitige Fotografieren und Einscannen der Fingerabdrücke.

 

Wolfgang Schmidt

09.01.2004