Auszug aus dem Verfassungsschutz-Handbuch der Bundesrepublik Deutschland

In dem 1968 erschienen bundesdeutschen Verfassungsschutz-Handbuch von Schwagerl/Walther: "Der Schutz der Verfassung ein Handbuch fr Theorie und Praxis" ber das Problem der nachrichtendienstlichen Tuschung ganz offen so definiert:

"Die Mittel des geheimen Mitarbeiters sind Tuschung und Vertrauensbruch, im Fall des CounterMan (CM) geht Verrat voraus. Es ist mig, ethische Betrachtungen anzustellen, da die Zielstellung sicherlich hher zu bewerten ist als der interne Versto gegen bestimmte Moralvorstellungen (sic!). Die Fhrung der V-Leute erfolgt nicht nur nach dem Prinzip der laufenden Erkenntnisgewinnung aus dem Objekt, sondern kann vorbergehend zu einem aktiven Einsatz fhren, um durch die Stimme oder Meinung des V-Mannes die Beschlsse eines verfassungsfeindlichen Gremiums in einem von dem Auftraggeber gewnschten Sinne zu beeinflussen."

Anmerkung: Der CM ist ein wie es in der Geheimdienstsprache heit "berworbener" Agent der Gegenseite. Gebruchlich ist auch die Bezeichnung Doppelagent.

file://C:\ikneu\Zitate\VS.html 27.12.2004